Merivan`s Blick in die Propheties des Nostradamus

 

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Über

Ich bin Merivan, privater Nostradamusforscher, und interessiere mich für die Großen Prophezeiungen des Maitre Michel Nostradamus, französischer Seher und Prophet anno 1555.

Ich blogge dessen Prophezeiungen, durch mich selbst übersetzt, anhand öffentlicher Original-Textvorlagen im Internet in alt- und mittelfranzösischer Sprache.

Mich interessiert, was uns diese Prophezeiungen heute noch zu sagen haben, 500 Jahre später... . Ein spannendes Thema, wie ich meine.

___________________________________________________________

Hinweis zu diesem Blog:

Dieses Blog dient als animierte Volltextversion meiner Hauptseite http://merivan.blogtalker.net

 

Alter: 54
 



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Blog

Schlußbemerkung

Schlußbemerkung
Wie aus der Wortwahl und Sprachgestaltung der Deutschübersetzung von II.23 und II.24 auf meiner Hauptseite (siehe Links in diesem Blog!) bereits erkennbar, gelingt mir ab hier eine punktgenaue Übersetzung des mittel-, bzw. altfranzösischen Textes in modernes Gegenwartsdeutsch leider nicht mehr.

Bevor ich somit die von Nostradamus tatsächlich gewollte Aussage in seinen jeweiligen Versen verfehle, verzichte ich lieber auf eine Weiterarbeit daran und wünsche allen weiterhin am Thema interessierten Lesern bei bereits vorhandenen Deutschübersetzungen des Werkes den erwünschten Lesespaß und persönlichen Erfolg daran.

Das Blog ist somit an dieser Stelle beendet und geschlossen.

Merivan 16.08.2011

 
16.8.11 21:16


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Vorwort des Maitre Michel Nostradamus zu seinen Prophezeiungen

An Sohn Caesar Nostradamus,
Leben und Glueck

Dein spätes Ankommen, mein Sohn Cesar Nostradame, hat mich dazu gebracht, aufzuschreiben, was ich seit langem in nächtlichen Studien zusammengetragen habe.
Nach dem körperlichen Ende deines Vaters sei es Dir als Erbe hinterlassen.
Was mir durch die göttliche Essenz und durch astronomische Umwälzungen bekannt wurde, soll zum allgemeinen Nutzen der Menschen werden.
Da es dem unsterblichen Gott zugesagt hat, dich nicht ausgestattet mit natürlicher Erleuchtung auf diese Welt kommen zu lassen - womit nicht dein noch junges Alter gemeint ist, sondern dein Erscheinen im Zeichen Mars, was es Dir unmöglich macht, in deinem schwächeren Verstand nachzuvollziehen, was ich zwingend nach meinen Tagen erklären müßte.
Es ist nicht möglich, Dir schriftlich mitzuteilen, was vom Zahn der Zeit unerkennbar gemacht würde.

Das Schlüsselwort zu den okkulten Prophezeiungen bleibt nunmehr in meinem Innersten eingeschlossen.
Man sollte auch bedenken, daß die zukünftigen Ereignisse ungewiß bleiben und daß alles beherrscht und geregelt wird von der nicht fassbaren Macht Gottes.
Diese inspiriert uns nicht in betrunkener Raserei und auch nicht in physischer Erregung, sondern durch die astrologische Bestätigung.
Weil sie vom Geist Gottes angehaucht wurden, können sie prophezeien und am vorhersagenden Geist sich teilen.
Häufig schon und seit langem, zum Teil auch lange im voraus, habe ich vorhergesagt, was dann tatsächlich in den einzelnen Regionen eingetreten ist.

Man muß ergänzend vermerken, daß alle diese Ereignisse durch göttliche Macht und Eingebung wahr wurden.
Weitere glückliche und traurige Ereignisse, die schnell und zuverlässig prophezeit waren und auch eintrafen, wurden durch das weltliche Klima verursacht.
Ich wollte zunächst schweigen und von dieser Dokumentation absehen, wegen der Beleidigungen.
Dabei denke ich nicht nur an die jetzigen Denunzinationen, sondern vor allem auch an die zukünftigen.
Die Regierungen, Parteien und Religionen werden aus meiner heutigen Sicht so enorme Veränderungen erleben, sich oftmals in das Gegenteil umwandeln, daß die Herrscher, die Anführer der Parteien und die Kirchenleitungen, wenn ich berichten würde was in der Zukunft passiert, es dermaßen schlecht in Übereinstimmung mit ihrer weitschweifigen Fantasie bringen könnten, daß solche verdammen würden, was für die Jahrhunderte als tatsächliche Zukunft begreifbar prophezeit und dargelegt ist.

Auch habe ich das Wort des wahren Erlösers bedacht: "Gebet das Heilige nicht den Hunden, und werft eure Perlen nicht den Säuen vor, denn diese könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden euch euch vernichten". (Matthäus 7 Vers 6)
Aus diesem Grund habe ich die Sprache vom Volk und den Federkiel vom Pergament zurückgehalten.
Doch dann habe ich mich entschieden, mich darzulegen, solche Ereignisse, die von allgemeinem Interesse sind, mit verschlossenen und verwirrenden Sätzen darzustellen; auch solche, die direkt bervorstehen und die, die ich vorhergesehen habe, und einige menschliche Veränderungen, die eintreten werden.
Solches soll die zarten Ohren nicht verletzen.
Weshalb ich alles in verschwommenen Bildern dargelegt habe, verwischter als alle anderen Prophezeiungen.

Weil: "Du hast es den Weisen und Klugen verschlossen, d.h. den Mächtigen und Königen, und hast es erklärt den Unmündigen und Einfachen."
(Matthäus Kapitel 11, Vers 25)
Für die Propheten gilt folgendes: Der Geist der Weissagung ist ihnen durch den unsterblichen Gott und durch die guten Engel Kenntnis gegeben.
Durch Gottes Hilfe sehen sie die noch weit entferten Dinge und können die zukünftigen Ereignisse prophezeien.
Nichts kann sich ohne IHN (Gott) zutragen.
Seine Macht und große Güte zu seinen Geschöpfen ist so groß, daß sich ihnen, solange sie in ihr ausharren, dieses Feuer und die Kraft der Prophezeiung begegnet, auch wenn sie ständig anderen Einflüssen ausgesetzt sind, wegen der Beziehung zu dem guten Geist - wie die Sonnenstrahlen uns erreichen und ihren Einfluß haben, auf den normalen Körper, wie auch auf den geistigen Körper.

Wir Menschen sind nicht in der Lage, aus eigener Einsicht und durch geistige Fähigkeiten etwas von den verschlossenen Geheimnissen Gottes, des Schöpfers, zu begreifen, "da es uns nicht zugestanden wurde, die Zeit und den Augenblick zu wissen."
Allerdings kann es auch im Jetzt Menschen geben, durch die der Schöpfergott in Impressionen bildhafter Natur einige Geheimnisse des Zukünftigen eröffnen will.
Diese befinden sich in Übereinstimmung mit der berechenbaren Astrologie, wie auch die Ereignisse in der Vergangenheit.
Durch diese bekommen wir einen gewissen Anteil Macht und die gewünschten Möglichkeiten.
Wie die Flamme dem Feuer entspringt, so werden solche inspiriert.

Man erlernt göttliche von menschlicher Inspiration zu differenzieren.
Die Werke Gottes sind vollständig absolut.
Sie werden durch Gott selbst vollendet.
Mittler dazu sind die Engel.
Als dritte bewirken es die bösen Geister.

Sicherlich, mein Sohn, ich rede hier mit Dir etwas zu dunkel.
Aber so ist es halt mit den geheimen Weissagungen, die man durch den vollständig durchdringenden Geist des Feuers bekommt, teilweise auch durch das intensive Verstehen bei der Visitation der allerhöchsten Sterne bei den nächtlichen Wachen.
So verhält es sich auch bei der schriftlichen Fixierung (der geheimen Weissagungen), wobei es mich sehr überrrascht, daß ich solche Ankündigungen ohne die geringste Angst, vorwitzig oder schwatzhaft zu sein, durchführe: weshalb auch ?
Alles entspringt der göttlichen Macht des ewig-großen Gottes, aus dem alles Gute stammt.
Einen Hinweis noch, mein Sohn, weil ich den Begriff Prophet in Verwendung habe: Ich werde mir in der jetzigen Zeit den Titel so großer Bedeutung nicht zusprechen.

Weil: "Was heute als Prophet benannt wird, hieß vormals Seher."
Also ein wirklicher Prophet ist derjenige, der Dinge sieht fern vom natürlichen Wissen jedes Geschöpfes.
Wenn es jedoch wahr wird, daß ein Prophet mittels einer vollständigen prophetischen Erleuchtung ohne Mantel göttliche und menschliche Dinge wahrnimmt, ist solches eigentlich nicht möglich, da sich die kausalen Auswirkungen des Vorhergesehenen über lange Zeiträume ausbreiten würden.
Daher sind die Geheimnisse Gottes nicht zu begreifen.
Die göttlich-schöpferische Macht berührt jedoch nur weit entfernt die natürliche Einsicht, deren nähster Ausgangspunkt in der Freiheit des Willens liegt.

Tatsachen deuten auf Ursachen zurück, die von sich aus nicht begreifbar sind, nicht durch menschliches Deuten und auch nicht durch andere Einsichten, ebenso nicht durch okkulte Energien unterhalb der Wölbung des Himmels.
Auch nicht durch die Tatsache, daß die komplette Ewigkeit in ihr vorhanden ist und sie alle Zeiten umschließt.
Aufgrund dieser unteilbaren Ewigkeit allerdings und der versammelnden, hiraklianischen Vorgänge am Himmel können die Ursachen durch die Bewegungen am Himmel erkannt werden.
Verstehe mich richtig, mein Sohn: ich behaupte nicht, daß Verständnis in diese Materie kann nicht eines Tages doch noch in deinem schwächeren Gehirn Formen annehmen.
Ich behaupte daher nicht, daß die Ursachen der entfernteren Zukunft nicht doch von der vernunftausgestatteten Kreatur erfasst werden können.

Falls dem nichts entgegensteht, kann das Geschöpf, mit einer geistigen Seele ausgestattet, vorhandene jetzige Ursachen langfristig erkennen.
Sie sind dann für das Geschöpf weder zu dunkel und auch nicht überdeutlich enthüllt.
Der vollständige Einblick in die Ursachen kann ohne göttliche Inspiration allerdings nicht geschehen.
Weil jede prophetische Inspiration ihren ersten Start und Ausgangsimpuls von Gott, dem Schöpfer, erhält.
Erst dann kommen Horoskop und natürliche Begabung.

Da die Ursachen voneinander abweichen und unterschiedliche Resultate hervorbringen, oder auch nicht entwickeln, kann sich die Voraussage auch nur teilweise so umsetzen, wie sie prophezeit worden ist.
Denn die aus dem Verstand erwachsene Einsicht kann das Occulte nicht wahrnehmen, nur durch die Stimme in der Trance, durch die Hilfe der kleinen Flamme, in der ein Teil der zukünftigen Geschehnisse offenbart wird.
Ich bitte dich jedoch, mein Sohn, nie deinen Verstand mit diesen Träumen und Fantasiegebilden zu beschäftigen.
Sie dürren den Körper aus, lassen die Seele in das Verderben fallen und bringen die schwachen Sinne durcheinander.
Dies ist auch gültig für den Wahnsinn der mehr als schrecklichen Magie, die bereits seit langer Zeit von der Heiligen Schrift und den göttlichen Gesetzen verdammt wird.

Davon ausgenommen als wichtigstes Element ist nur die berechenbare Astrologie.
Durch ihre Hilfe, mit Inspiration und göttlicher Erhellung in regelmäßigen nächtlichen Wachen und entsprechenden Berechnungen haben wir unsere Voraussagen geschaffen und aufgeschrieben.
Ich befürchte ganz und gar nicht, das diese okkulten Philosophien sich als falsch herausstellen könnten.
Ich beabsichtigte ihre indiskrete Überredungskunst niemals der Öffentlichkeit preiszugeben.
Obgleich ich viele Bücher, die über Jahrhunderte versteckt wurden, zur Kenntnis hatte.

Da ich nicht weiß, was mit den Büchern geschehen könnte, habe ich diese nach dem Lesen den Flammen übergeben.
Als die Flammen sie aufzehrten und dabei in der Luft züngelten, verursachte dies eine ungeahnte Helligkeit, deutlicher als natürliches Licht.
Diese Helligkeit war vergleichbar einem blendenden Blitz.
Dadurch wurde das Haus so schnell erleuchtet, wie als wäre es in einer Sekunde entbrannt.
Im Ergebnis also habe ich diese occulten Schriften dem Feuer übergeben, damit solche zukünftig nicht mißbraucht werden können.

Man könnte schlußendlich die perfekte Transformation von Silber und Gold probieren und unter der Erde nach nicht vergänglichem Metall und nach den okkulten Wellen suchen.
Was die Deutungen betrifft, die sich mittels der himmlischen Deutungen vollständig darstellen lassen, teile ich Dir folgendes mit: Eben weil man Erkenntnisse hat über die zukünftigen Geschehnisse, kann man die für unmöglich gehaltenen auftauchenden Bilder von sich wegweisen.
Die besondere Orbitanz der geographischen Orte kann durch die göttliche und übernatürliche Inspiration eingegrenzt werden.
Danach kann man diese Orte mit den himmlischen Zeichen in Übereinstimmung bringen, damit die zugehörigen Zeitabschnitte definiert werden können.
Demnach sind es drei Schritte: geheimes Wissen, Talent und Begabung, und die göttliche Macht, in deren Angesicht Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Ewigkeit miteinander verbunden sind.

Der Wechsel, der sich darin vollzieht, bildet die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: "Weil alles nackt und entblößt ..." (Hebräer 4,13).
Weshalb, mein Sohn, Du trotz deines noch leichten Verstandes begreifen kannst, daß die Ereignisse, die sich manifestieren müssen, ihre Ankündigung in den nächtlichen himmlischen Lichtern finden können, die natürlich sind und durch den Geist der Prophezeiung.
Ich werde mir nicht den Titel oder die Leistung eines Propheten selbst zusprechen.
Aufgrund der nicht verdeckten und offenen Inspiration bin ich als sterblicher Mensch mit meinen Sinnen nicht weiter vom Himmel weg, als wie mit den Füßen von unserer Erde.
"Ich kann mich nicht irren, oder täuschen, und auch nicht getäuscht werden" (sagt der Herr).

Ich selbst bin ein größerer Sünder als alle anderen in dieser Welt, unterzogen jeder menschlichen Anfechtung.
Mehrmals in der Woche versetze ich mich in Trance.
Dann säubere ich in langen Berechnungen die nächtlichen Ergebnisse vom Schwefelduft.
Auf diese Weise habe ich prophetische Bücher zusammengestellt.
Jedes beinhaltet einhundert astronomisch errechnete, prophetische Vierzeiler.

Ich habe diese bewußt etwas dunkel formuliert.
Es sind fortlaufende Prophezeiungen von heute bis zum Jahr 3797.
Wahrscheinlich wird sich der eine oder andere in Anbetracht dieses zeitlichen Umfangs davon abwenden.
Doch zur Zeit des Vollmondes wird es geschehen und auch eingesehen werden.
Diese Zusammenhänge werden auf der kompletten Erde begriffen werden, mein Sohn.

Wenn Du auf die natürliche und menschliche Art erwachsen geworden bist, wirst Du auch in deiner Heimat, am klaren Sternenhimmel deines Geburtsortes, zukünftige Dinge vorhersehen.
Obwohl der ewige Gott alleinig um die Ewigkeit seines Sternenlichtes weiß, welches aus ihm selbst kommt, so teile ich mich dazu jedoch ganz offen mit: in seiner nicht endlichen, nicht ermeßbaren und unbegreifbaren Größe wollte er in ausführlichen, erschütternden Inspirationen darlegen, was nur durch verborgene Ursachen von Gott offenbart werden kann.
Gott vollzog dieses auf zwei prinzipielle Weisen, die durch den, der voraussagt, mit seinem Verstand erfasst werden: die eine Weise ist eingegeben.
Das nicht natürliche Licht erstrahlt in jener Person, die durch die Sternenkunde Prophezeiungen macht und voraussagt mittels inspirierter Offenbarungen, die zweite ist eine gewisse Teilhaberschaft an der Ewigkeit Gottes.
Der Prophet kann mittels solcher Gnade als richtig begreifen, was sein göttlicher Geist ihm durch die göttliche Gnade des Schöpfers und durch natürliche Anregung mitgeteilt hat.

Daraus resultiert: Jenes, was prophezeit ist, ist real.
Es kommt aus dem Ursprung des Himmels.
Das göttliche Licht der Sterne und die kleine Flamme im Herzen sind von großer Kraft und hoher Bedeutung.
Diese werden bestätigt durch natürliches Licht, welches den Philosophen die Gewißheit vermittelt: die Anerkennung des Prinzips von Ursachen und Wirkung kann einen die tiefsten Abgründe der allerhöchsten Lehre erreichen lassen.
Doch davon jetzt genug, mein Sohn.

Ich werde mich nicht zu sehr in die Tiefe gehend mitteilen, weil Du es später dann doch nicht verstehst.
Ich gehe davon aus, daß die Briefe ein großes Gerede hervorufen werden, da ich herausgefunden habe, daß der Welt aufrüherische Veränderungen anstehen.
Die Flut und die Überschwemmungen werden so groß werden, daß es kaum eine Region mehr geben wird, die nicht mit Wasser überflutet wäre.
Dieses wird solange andauern, bis das alles verloren zu sein scheint, außer der Völkerkunde und der Bestimmung der Orte.
Bevor diese Ereignisse eintreten und auch nach der Riesenflut wird es in anderen Regionen zu wenig regnen und es werden große Mengen von Feuer und glühenden Steinen herabfallen vom Himmel, daß in diesen Gegenden sich niemand mehr aufhalten kann, ohne erschlagen zu werden.

Solches wird sich ereignen in Bälde, bevor der letzte Aufruhr kommt.
Und zwar dann, wenn der Planet Mars seinen Zyklus des Jahrhunderts beendet, zum Ende seiner letzten Periode, dann wenn er seinen Lauf von vorne startet.
Zu diesem Zeitpunkt findet man die einen Planeten für mehrere Jahre im Tierkreiszeichen des Wassermanns, die anderen für lange Zeit und nicht beweglich im Zeichen Krebs.
Im Moment befinden wir uns unter der Herrschaft des Mondes.
Aufgrund der vollkommenen Macht und Größe des ewigen Gottes wird danach die Sonne folgen, und zwar noch bevor der Mond seinen Lauf komplett beendet hat.

Danach kommt Saturn.
Wenn aufgrund der Gesetze des Himmels die Herrschaft des Saturn sich wieder vermindert, so wurde es berechnet, bewegt sich die Welt auf den zeitenverändernden Umsturz zu.
Vom jetzigen Zeitpunkt beginnend, in dem dies niedergeschrieben wird, wird die Welt vor dem zeitlichen Ablauf von 177 Jahren, 3 Monaten und 11 Tagen aufgrund der Pest, lang andauernder Hungersnot und Kriegen, und vor allem durch die Überschwemmungen von jetzt an und diesem bestimmten Datum, zuvor und auch anschließend mehrmals so dezimiert, es werden so wenige Menschen dies überleben, daß man kaum mehr jemand finden wird, der sich um die Feldereien bemühen wird.
Diese werden solange nicht bestellt sein, wie sie davor bestellt wurden.
Alles zusammengenommen, was man an sichtbaren himmlischen Zelt ablesen kann, wird sich solches wiederholen, wenn wir uns im 7. Jahrtausend aufhalten.

Sodann wird sich alles vollenden.
In der Nähe vom 8. Jahrtausend, es beinhaltet das Firmament der 8. Sphäre, geprägt durch eine breite Dimension, wird der allmächtige Gott den großen Umsturz stoppen.
Die himmlischen Bilder werden zu ihrer angedachten Bewegung zurückfinden und schließlich zur höheren Bewegung finden, welche diese unsere Erde fest macht und stabilisiert: "'Sie soll nicht ewiglich weggedreht werden ...", sondern nur solange, bis das sein Wille erfüllt werde.
Solches wird geschehen und nichts anderes.
Obwohl man, beeinflusst durch mohammedanische Phantastereien, sich widersprechende Meinungen darüber mitteilen wird, die jegliche natürliche Vernunft übersteigen werden.
Zusätzlich wird der Schöpfergott mehrmals durch die Überbringer seiner feurigen und flammenden Nachrichten, den körperlichen Sinnen, vor allem für die Augen wahrnehmbar, in der Zukunft deutbare zukünftige Vorhersagen mitteilen.

Wir verdanken diese ihm, der uns solche Prophezeiungen offenbart.
Wei die Prophezeiung, die man von den nächtlichen, himmlichen Sternen bekommt, wird zu einer nicht fehlbaren Mitteilung, wenn sie Teilhabe hat an den Sternen und sich solcher bedient.
Ebenfalls ist gültig: Der Teil der Vorhersage, die über das Auge die Einsicht vermittelt, entstammt nicht falschen eingebildeten Kräften.
Die Begründung dazu ist relativ einfach: Alles wird durch die göttliche Eingebung prophezeit und dem Propheten durch den Engelsgeist zugetragen.
Der Prophet wird gesalbt mit der Gabe der Vorhersehung, von der er erleuchtet wird.
Er wird in seinen Grundfesten bewegt durch die Phantasiebilder, die in den unterschiedlichsten nächtlichen Erscheinungen real werden, Gesichte, die im Tagesbereich  prophetische Sicherheit bekommen durch die Sternendeutung und die Verbindung mit den biblischen Zukunftsprophezeiungen.

Dies alles ist nur in unabhängigem Mut gegründet.
Sieh jetzt, mein Sohn, und höre in dieser Stunde, was ich mit meinen revolutionären Bestrebungen, die sich mit den offenen Inspirationen decken, gefunden habe:
Das Schwert des Todes kommt zu uns in dieser Stunde mit Krieg und Seuchen.
Diese werden schrecklicher sein, wie zur Zeit der drei letzten Generationen.
Hungersnot wird die Erde erreichen und sie oftmals aufsuchen.

Weil die Sterne im Einklang stehen zur großen Veränderung; wie bereits niedergeschrieben wurde: "Mit eisernen Ruten werde ich ihre Ungerechtigkeiten bestrafen und sie mit Ruten züchtigen."
Eine lange Zeit wird die Barmherzigkeit des großen Gottes nirgendwo vorhanden sein, mein Sohn, bis das der größere Teil meiner Vorhersagen sich erfüllt hat.
Die Prophezeiungen werden sich erfüllen, wenn die Zeit abgelaufen ist.
Im Angesicht der dunklen stürmischen Zeiten wird der Herr oftmals sagen: "Ich werde sie zerdrücken; ich zerbreche sie und habe kein Erbarmen mit ihnen."
Tausend weitere Ereignisse werden durch Wasser und permanenten Regen angestoßen werden, wie ich das bereits mehrmals und genauer in meinen anderen Vorhersagen schriftlich fixiert habe.

Sie sind nicht gekürzt und zusammengefaßt in Prosaform.
Die Orte sind markiert und die Fristen und Zeiten fixiert, damit die später lebenden Menschen die zukünftigen Geschehnisse ohne Fehler erfahren können.
Wir haben dies früher schon in anderen Büchern mitgeteilt, wobei ich mich darin klarer formuliert habe.
Die Gebildeten werden die Vorhersagen trotz der Vernebelung begreifen.
"Wenn jedoch die Unwissenheit gelüftet sein wird", so wird dann große Klarheit vorherrschen.

Um zum Ende zu kommen, mein Sohn.
Also nimm das Geschenk deines Vaters M. Nostradamus.
Meine Hoffnung ist, daß es Dir jede auch einzelne Vorhersage der dargebrachten Quatrains erläutert.
Ich bete zu dem unsterblichen Gott, er möchte Dir langes Leben und Wohlergehen und blühendes Glück zugedenken.

In Salon, den 1. März 1555.

 

 

30.3.11 21:00


I. Centurie, Vers 1, 2 und 3

I.1
Des Nachts sitze ich bei geheimen Studien,
einsam zurückversetzt auf dem Dreifuß:
der Geist entsteigt aus der Einsamkeit,
läßt entstehen woran man nicht umsonst glauben soll.

I.2
Die Wünschelrute in der Hand in die Sphäre des Branchus gesetzt,
vom Wasser benetzt die Füße und den Saum:
Furcht und Glaube kommt aus den Zweigen (der Wünschelrute):
Leuchten göttliches. Das Göttliche kommt nahe herbei.

(Das Göttliche teilt sich mit ab Vers 3 ff.):

I.3
Wenn die Sänfte vom heftigen Wind umgeworfen ist,
und die Gesichter mit dem Mantel zugedeckt werden,
wird die Republik durch neue Personen gequält,
ihre Weißen und Roten verurteilen sich in das Gegenteil.


 

25.6.11 22:05


I. Centurie, Vers 4 bis 9

I.4
Aus dem Universum wird eine Monarchie,
die nicht lange existiert und den Frieden nicht lange halten kann:
dann kommt das Fischerboot abhanden,
es wird in sehr großes Unheil gebracht.

I.5
Sie werden weggetrieben um einen langen Kampf zu haben,
durch das komplette Land werden sie gejagt:
Um Burgen und Städte entstehen größte Debatten,
Carcas. und Narbonne werden intensiv geprüft.

I.6
Das Auge von Ravenna wird entmachtet,
wenn die Flügel auf seine Füße herabfallen:
Die zwei von La Bresse konstituieren eine Verfassung,
Turin, Vercelli werden von den Franzosen niedergemacht.

I.7
Zu spät angekommen; die Hinrichtung ist bereits Fakt,
der Wind verändert sich, Briefe erreichen die Öffentlichkeit:
die Verschwörer vierzehn sind aus einer Partei,
durch Rousseau hat das Unternehmen seinen Anfang.

I.8
Wie oft wird die Stadt der Sonne eingenommen,
wie häufig ändern sich die nichtsnutzigen und barbarischen Gesetze:
dein Unglück kommt herbei. Du sollst noch mehr Tribut bezahlen.
Der große Hadrie wird dir nochmals die Adern öffnen.

I.9
Aus dem Orient entstammt das punische Erschrecken,
damit Hadrie und die Erben des Romulus in Wut gebracht sind.
Begleitet von der libyschen Flotte,
die Tempel von Malta und angrenzender Inseln werden ausgeplündert.

 

26.6.11 21:48


I. Centurie, Vers 10 bis 19

I.10
Schlangen werden in den eisernen Käfig eingebracht,
wo die sieben Kinder des Königs eingesperrt sind,
die Vorfahren und Väter entsteigen der Tiefe der Hölle,
um klagend ihre Nachkommenschaft sterbend und tot zu finden.

I.11
Erschütterungen der Sinne, Herzen, von Füßen und Händen,
sie ist zu gleichen Teilen in Neapel, Lyon und Sizilien:
Schwert, Feuer, Wasser und Gewalt in der Anwendung an den
noblen Römern,
diese werden ertrinken, ermordert und versterben an Gehirnleiden.

I.12
Bald wird man reden vom Falschen, Brutalen und Verdorbenen,
den man just von unten nach oben gehievt hat.
Kurz später wird er labil und illoyal,
über die Verona Aura herrschen.

I.13
Die Asylanten werden in Zorn und tiefem Haß,
gegen den König eine Verschwörung anzetteln:
geheim werden Feinde durch den Stollen transportiert,
und seine alten Treuen werden gegen sie aufstehen.

I.14
Die Sklaven besitzen nur noch ihre Gesänge, Lieder und Gebete.
Gefangen durch Prinzen und Herren in den Gefängnissen:
man hält sie für die Zukunft,
für kopflose und vor allem fromme Idioten.

I.15
Mars bedroht uns auf dem schönen Kriegsfeld,
siebzig-mal wird Blut vergossen:
zermalmt und ruiniert wird der Klerus,
und vor allem die, die nichts von ihm wissen wollen.

I.16
Saturn befindet sich im Zeichen Wassermann zu dem Zeitpunkt,
wo das Tierkreiszeichen den höchsten Punkt findet,
das ist der Zeitpunkt für Pest und Hunger, Tod und Krieg,
dass Jahrhundert ist nahe der Erneuerung.

I.17
Vierzig Jahre lang sieht man keinen Regenbogen,
vierzig Jahre lang sieht man sich täglich:
das trockene Land wird zum Wüstenland,
und riesige Überwemmungen, als es endlich wieder regnet.

I.18
Durch die Zwietracht und Nachlässigkeiten in Frankreich
wird der Durchgang für den Islam geöffnet:
Land und Meer sind bei Senoyse durch Blut gefärbt,
der Hafen von Phocen (Marseille) ist durch Segel und Schiffe
verdeckt/zugedeckt.

I.19
Als die Schlangen beginnen den Altar zu umschlängeln,
wird das trojanische Blut von den Spaniern gebeutelt:
durch sie wird eine große Zahl zunichte gemacht,
der Chef flüchtet und versteckt sich in der Nähe vom Meer bei den
Sümpfen.

26.6.11 21:57


I. Centurie, Vers 20 bis 29

I.20
Tours, Orleans, Blois, Angers, Reims und Nantes
Städte werden erschüttert durch schnelle Veränderungen,
durch fremde Sprachen werden Zelte aufgebaut,
Flüsse, Häfen, Städte, Land und Meer werden erschüttert.

I.21
Im Tiefen nährt der Felsen den weißen Ton,
Milchweiß tritt er aus der Spalte aus,
unnötigerweise ist man verunsichert und riskiert nicht,
ihn anzutasten,
da nicht bekannt ist, daß es aus Tonerde besteht.

I.22
Das was lebt und jedoch keine Sinne hat,
wird seinen Erzeuger vernichten,
in Autun, Chalons, Langres und den beiden Sens,
wird durch Hagel und Eis ein großes Unglück bereitet.

I.23
Sobald die Sonne im Monat drei aufgeht,
werden Leopard und Eber auf dem Kriegsfeld kämpfen.
Der Leopard bleibt stehen und man blickt zum Himmel,
man sieht einen Adler um die Sonne tollen.

I.24
Eine neue Stadt gedenkt man zu zerstören,
der räuberische Vogel am Himmel bemerkt nicht,
wie er sich selbst dabei opfert:
nach dem Sieg erhalten die Gefangenen Pardon,
Cremone et Mantoue wird großes Leid begegnen.

I.25
Das Verlorene, welches lange Jahrhunderte versteckt war,
wird entdeckt,
es ist Pasteur, der wie ein Gott verehrt wird:
Das ereignet sich dann, wenn der Mond seinen großen
Zyklus beendet,
durch weitere Alte wird er der Ehre beraubt.

I.26
Der Große wird am hellen Tag mit einem Blitzschlag
niedergemacht.
Das Unglück war vorhergesagt durch einen Brieftransporteur:
der Vorhersage nach fällt der andere zur nächtlichen Stunde,
ein Konflikt wächst in Reims, London und etruskische Seuche.

I.27
Unter der Eiche Guien, die vom Blitz zerschlagen wurde,
liegt in einiger Distanz versteckt der Schatz,
dieser ist in langen Jahrhunderten gesammelt worden,
Wer in findet, stirbt, daß Auge zerstochen von einer Kraft.

I.28
Die Tour von Boucq fürchtet sich vor der barbarischen Flotte,
eine Zeit, einige Zeiten später trifft die Flotte der Westmächte ein,
Tiere, Menschen, Möbel erfahren durch beide schrecklichen Schaden,
Im Stier, in der Waage, was ein tödliches Niedermachen ?

I.29
Als der Land- und Wasserfisch durch starke Wellen die Küste
betritt, wird seine fremde Form begeistern und erschrecken,
ausgehend vom Meer werden die Feinde sich schnell vor den
Mauern aufhalten.

 


 

1.7.11 21:00


I. Centurie, Vers 30 bis 39

I.30
Das fremde Schiff wird vom Turm des Meeres,
zu einem nicht bekannten Hafen geführt:
obwohl Signale des Friedens,
entsteht Tod und Plünderung,
der gute Rat trifft zu spät ein.

I.31
Viele Jahre die Kriege in Frankreich andauern,
spät über die Zeit der spanischen Monarchie hinaus:
Krönung durch drei Große im unsicheren Sieg,
Adler, Hahn, Mond, Löwe, Sonne im Aufgehen.
 

I.32
Das große Reich wird umgehend verlegt,
in einen kleinen Ort, der sich sehr schnell vergrößern wird,
ein unwichtiger Ort einer kleineren Grafschaft,
wo man im Zentrum sein Szepter plazieren wird.

I.33
In der Nähe einer großen Brücke, die weites Gelände überspannt,
wird der große Löwe durch seine kaiserlichen Truppen,
den Ausfall unerbittlich zurückdrängen,
durch Schrecken werden im die Tore offenstehen.

I.34
Der Raubvogel fliegt zu dem Fenster,
vor dem Kampf macht er sich den Franzosen sichtbar,
einer sieht darin ein gutes Zeichen, der andere mehr ein finsteres;
die schwächere Seite glaubt an ein gutes Zeichen.

I.35
Der junge Löwe überwältigt den alten,
im ehrenhaften Turnier beim Einzelduell,
durch das goldene Visier werden im die Augen ausgestochen,
zwei Waffengänge sterbend dann einen grausamen Tod.

I.36
Zu spät wird der Monarch bedauern,
daß er seinen Gegner nicht unschädlich gemacht hat,
aber kurz später wird er viel Bedeutsamerem zustimmen,
und damit seine komplette Lebenslinie eliminieren.

I.37
Kurz vorher, als die Sonne sich verfinstert,
gibt es einen Konflikt, große/wichtige Leute zögern,
Niederlagen, der Meereshafen antwortet nicht,
Brücke und Grab befinden sich an zwei fremden Orten.

I.38
Die Sonne und der Adler treten bei dem Sieger in Erscheinung,
den Besiegten fertigt man mit einem leeren Versprechen ab,
weder durch Horn noch Schreie sind die Geharnischten aufzuhalten,
im Tode finden die Besiegten erst den Frieden.

I.39
Des Nachts im Bett wird der Letzte stranguliert,
weil er sich zu intensiv mit seiner blonden Erwählten beschäftigt hat,
durch drei wird das entrechtete Empire ausgeangelt,
wegen seines letzten Willens wird er getötet mit der Wäsche in Leu.

 

1.7.11 21:12


I. Centurie, Vers 40 bis 49

I.40
Der falsche Trompetenschall täuscht den Irrsinn vor,
In Byzanz veranlasst er eine Verfassungsänderung.
Ausscheidendes Ägypten,
will damit nichts gemein haben.

I.41
Die umlagerte Stadt wird des nachts erstürmt,
wenige entfliehen, nicht weit vom Meer kommt es
zu einem Konflikt,
Freudenmädchen, wird bei der Rückkehr der Söhne fehlen,
Gift und Briefe versteckt in der Wäsche.

I.42
Am 10. des April in gotischer Zeitrechnung,
wird das Feuer, welches üble Leute in diabolischer
Übereinkunft neu entflammten, wieder gelöscht,
diese suchten die Gebeine von Amant und Pselin.

I.43
Bevor die Veränderung des Empires vonstatten geht,
ereignet sich etwas sehr Wunderbares,
die Gegend bebt, die Porphyrsäule erscheint
und wird auf den Nußfelsen gelegt.

I.44
Alsbald werden erneut Opfer zur Regel werden,
wer dagegen handelt, erfährt das Martyrium:
es wird weder Mönche, noch Äbte und auch keine
Novizen mehr geben,
der Honig wird viel teurer werden als das Wachs.

I.45
Der Sektenspalter bringt große Qualen demjenigen,
der ihn verrät,
Bestien im Theater, dressiert für das Szenenspiel,
durch antike Sitte erreicht der Erfinder Ansehen,
Durch die Sekten konfuse Welt und Spaltung.

I.46
Ganz nahe bei Aux, bei Lestore und Mirande,
großes Feuer des Himmels in drei Nächten herabfällt:
der Vorgang wird Bestürzung auslösen und wunder-
sam erscheinen,
unmittelbar kurz darauf wird die Erde beben.

I.47
Die Gespräche vom Genfer See geraten zum Ärgernis,
aus Tagen werden Wochen und Monate und Jahre -
am Ende scheitert alles,
die Magistrate verdammen ihre nichtsnutzigen Gesetze.

I.48
Zwanzig Jahre der Regentschaft des Mondes sind vorübergegangen,
wenn zum Anfang des 7. Jahrtausends ein anderer die Monarchie beginnt:
dann wenn die Sonne ihre dunklen Tage hat,
wird sich meine Prophezeiung erfüllen und überleben.

I.49
Auch sehr lange vor diesen Ereignissen
werden die aus dem Orient getragen von den Kräften des Mondes:
um das Jahr 1700 große Eroberungen schaffen,
dabei fast die komplette nördliche Gegend unterwerfen.

 

 

 

 

1.7.11 21:20


I. Centurie, Vers 50 bis 59

I.50
Durch die drei Wasserzeichen hervorgerufen,
wird derjenige geboren, der den Donnerstag zum Festtag macht:
sein Lärm, Ruhm und Reich, seine Machtkonzentration bildet sich
über dem Land und dem Meer zum orientalischen Orkan.

I.51
Chef`s der Widder, Jupiter und Saturn,
ewiger Gott, welche Mutationen ?
Für einen langen Kreislauf kommt die üble Zeit zurück,
Frankreich und Italien, welcher Wirbel ?

I.52
Die beiden Üblen des Skorpion sind eins,
als der große Herr in seinem Saal ermordert wird:
Pest in der Kirche durch den neuen König hergebracht,
nach Süd- und Nordeuropa.


I.53
Zu dem Zeitpunkt wo man das große Volk gequält sieht,
und das heilige Gesetz total ruiniert ist,
durch andere Gesetze die ganze Christenheit unterjocht,
dann wird Gold- und Silber gefunden in neuen Minen.

I.54
Zwei Revolten, gemacht vom üblen Sichelträger,
verursachen die Permutation von Herrschaft und Zeit:
das bewegliche Symbol trifft an seinem Platz ein,
bei den zweien, die identisch sind in ihrer Gesinnung.

I.55
Angestoßen aufgrund der Gegensätze in den Klimaten
bei Babylon,
es entsteht ein großes Blutvergießen,
zu Land und Meer, Luft, Himmel ensteht Unheil,
Sekten, Hunger, Regentschaften, Pest, Chaos.

I.56
Früher oder später wird man große Veränderungen erkennen können,
extrem schreckliches und Bögen von Haß:
wenn der Mond von seinem Engel gesteuert wird,
wird sich der Himmel den Verschiebungen annähern.

I.57
Durch große Dissonanzen läßt die Trompete erzittern,
als der Akkord abbricht, erhebt man den Kopf zum Himmel,
der Mund blutet und ist selbst im Blut,
am Boden befindet sich das mit Honig und Milch eingesalbte Haupt.

I.58
Durch Kaiserschnitt ein Kind mit zwei Köpfen,
und vier Armen geboren wird, es wird einige
Jahre leben !
An dem Tag, an welchem Alquiloye die Feste feiert,
Fossen, Turin, Chef Ferrare folgen.

I.59
Die Vertriebenen werden auf die Inseln deportiert,
ein Wechsel zu einem noch greulicheren Monarchen,
sie werden ermordet und die zwei, die den Mund nicht
geschlossen hielten, werden in das Feuer geworfen.


 

5.7.11 14:50


I. Centurie, Vers 60 bis 69

I.60
Ein Kaiser wird nahe von Italien zur Welt kommen
der dem Empire sehr teuer werden wird,
man redet über ihn mit welchen Leuten er sich
denn umgibt, man wird finden, daß er mehr ein
Schlächter ist als ein Prinz.

I.61
Die miserable und nicht glückliche Republik,
wird durch den neuen Magistrat entvölkert,
sie bringt große Mengen in das verhexte Exil,
die Schwaben werden wegen ihr ihren großen
Kontrakt nicht mehr einhalten.

I.62
Der große Untergang, was wurde
durch die Wissenschaften ausgelöst,
bevor der Himmel der Latona vollendet ist,
große Flut des Feuers und noch Schlimmeres durch das Szepter des Feuers,
durch ein langes Jahrhundert kann es nicht wieder ungeschehen
gemacht werden.

I.63
Die Blumen sind vergangen, die Welt ist kleiner,
lange Zeit ist Friede auf der unbewohnten Erde,
sicher reist man am Himmel, über Erde und Wellen,
dann werden die Kriege von Neuem entstehen.


I.64
In der Nacht glaubt man, die Sonne gesehen zu haben
dann wenn man das Lebewesen, halb Mensch und Schwein, erkennt.
Lärm, Gesang, Schlacht am Himmel man beobachtet,
und brutale Bestien sprechen hört man.

I.65
Kind ohne Hände niemals gesehen hat einen so großen Blitz,
königliches Kind wird bei dem Tennisspiel verletzt,
kurz darauf Sturm, Blitz schlägt zu,
drei kommen unter die Ketten und werden durch die Mitte
geschleudert.


I.66
Derjenige welcher die Neuigkeiten transportiert,
nach einer Weile wird er wieder zu Atem kommen,
Viviers, Tournon, Montferrant und Pradelles,
wehklagen wegen Hagel und Sturm.

I.67
Die große Katastrophe des Hungers die ich
heraneilen fühle,
wird immer wieder zurückkehren und schließlich
universell geworden sein,
sie wird so groß und lange andauern,
daß man die Baumrinde und die Kinder von der
Mutterbrust abreißen wird.

I.68
Oh was für eine schreckliche und unglückliche Wendung,
drei Unschuldige ist man dabei auszuliefern,
Giftverdacht, von schlechten Wächtern tradiert,
versetzt in Schrecken durch betrunkene Henker.

I.69
Der große runde Berg der sieben Stadien,
nach Frieden, Krieg, Hunger, Überschwemmung,
rutscht herunter und verschüttet große Gebiete,
antike Stätten, und eine große Gründung.


 

5.7.11 15:01


I. Centurie, Vers 70 bis 79

I.70
Regen, Hunger, Krieg in Persien kein Ende finden,
der sehr große Glaube verrät den Monarchen:
aber sein Ende durch Frankreich beginnt,
geheimes Zeichen für einen anderen Propheten.

I.71
Die Festung der Marine dreimal gestürmt und
zurückgewonnen wird,
durch Spanier, Barbaren, Ligurier:
Marseille und Aix, Arles durch die von Pisa
eingenommen,
Verwüstung, Feuer, Eisen, Plünderung Avignons
durch die Turiner.

I.72
Das komplette Marseille hat seine Einwohner getauscht,
Flüchtlinge verfolgt bis nach Lyon,
Narbonne und Toulouse durch Bordeaux angegriffen,
Tote und Gefangene nahe an eine Million.

I.73
Frankreich von fünf Seiten durch Nachlässigkeit angegriffen,
Tunis und Algerien miteinbezogen durch Persien:
Leon, Sevilla, Barcelona gefallen,
italienische Klasse kann nicht mehr helfen.

 

I.74
Nach einem Aufenthalt reisen sie nach Epire,
die große Hilfe wendet sich zu Antioche:
der schwarze krause Bart probiert sich mit
aller Energie an der Macht zu halten,
der Erzbart röstet sich selbst am Spies.

I.75
Der Tyrann Siene besetzt und Savonne,
wenn er das Fort erobert hat, gehört ihm
auch die Marineklasse:
die beiden Armeen sind dann in der Mark Anconne.
Durch den Schrecken der Chef wird in sich gehen.

I.76
Einen verruchten Namen wird er haben,
wie als wenn die drei Schwestern das Schicksal
benannt hätten:
Dann das große Volk durch Sprache und Taten
von ihm geführt wird,
kein anderer wird angesehener und berühmter
sein.

I.77
Zwischen zwei Meeren ist das Kap gebildet,
demjenigen, der später sterben wird durch
den Pferdebiss:
der große Neptun entfaltet das schwarze Segel,
bei Calpre und Rocheval ist die Flotte.

I.78
Ein alter Chef wird zum Deppen,
zu degeneriert für Einsicht oder zum kämpfen:
der Chef von Frankreich wird von seiner
Schwester gefürchtet,
geteiltes Land, überlassen den Gendarmen.

I.79
Bazaz, Lectore, Condon, Ausch, Agine,
beunruhigt durch Gesetze, Querelen und
Monopole: denn Bourd, Tholoze Bay werden zur Ruine,
als man renovieren will ihren Staat.


5.7.11 15:10


I. Centurie, Vers 80 bis 89

I.80
Von dem sechsten klaren Himmelsschein,
kommt ein großmächtiger Donner auf Bourgongne,
dann geboren wird das Monster der sehr
abscheulichen Bestie,
Mars, Avril, May, Juin große Massaker
und Hinrichtungen.

I.81
Aus der menschlichen Truppe neun werden
zur Seite gestellt,
zum urteilen und denken separiert,
ihr Schicksal ist es, getrennt zu sein in Teile,
Kappa, Thita, Lambda ermordet verbannt verirrt.


I.82
Als die Säulen des Waldes stark zittern,
ohne Schmuck dastehen, verfärbt ins Rötliche,
dann wird die große Versammlung weggejagt,
zitterndes Wien und die Österreicher.

I.83
Die fremden Leute teilen die Beute auf,
Saturn und Mars stehen konträr,
Schreckliches Fremdes für die Toskaner und
Latiner,
die Verlangen spüren gegen die Griechen
aufzubrechen.

I.84
Der Mond verfinstert sich in tiefste Dunkelheit,
sein Bruder zieht in Eisenfarbe vorbei,
der Große versteckt sich lange Zeit unter
dem Dunklen,
in seiner Wunde, die noch blutet, hält er
das Schwert.

I.85
Von der Antwort der Dame ist der König
verwirrt,
Botschafter geben nicht mehr viel auf
ihr Leben,
der Große wird seine Brüder auf doppelte
Art hintergehen,
zwei sterben durch Hass, Zorn und Mißgunst.

I.86
Die große Königin, als sie eingestehen muß,
daß sie verloren hat,
zeigt sie im Übermaß masculine Courage,
auf einem Pferd, Fluß durchquert gänzlich nackt,
verfolgt vom Schwert, den Glauben verletzend.

I.87
In Erdbebenglut Feuer aus dem Zentrum der Erde,
läßt erzittern die Umgebung der neuen Stadt.
Zwei große Felsen lange Zeit führen Krieg,
dann Arethuse rot färbt den neuen Fluß.

I.88
Das göttliche Unglück überkommt den großen Prinzen,
etwas kurz bevor er seine Frau heiratet.
Seine Macht und Kredit mit Einmal schwinden,
das Konzil beschließt den Tod für den rasierten Kopf.

I.89
Die gesamten Heere aus Illerde befinden sich
an der Mosel,
getroffen um zu töten alle von der Loire und Seine,
Hilfe vom Meer kommt nahe bis zum hohen Tal,
als die Spanier alles niedermachen.


5.7.11 15:22


I. Centurie, Vers 90 bis 100

I.90
Bourdeaux, Poictiers läuten zum Sturm,
eine große Armee stößt bis nach l`Angon,
gegen die Franzosen ist der Marsch ausgerichtet,
wenn das schreckliche Monster geboren wird
bei Orgon.

I.91
Die Götter teilen den Menschen mit,
daß Sie die Auslöser des großen Konfliktes sind,
vor dem Himmel erkennt man Speere und Lanzen,
hauptsächlich Richtung linker Hand wird die größte
Bedrängung sein.

I.92
Durch einen der Friede für alle
ausgerufen wird,
aber kurze Zeit später Plünderung
und Rebellion,
durch Widerstand Stadt, Land und
Meer verwüstet werden,
Mord und Gefangene bei dem Drittel
einer Million.

I.93
Italienische Erde bei den Bergen
zittert,
Lyon und Hahn nicht stark verbündet,
im Moment der Gefahr hilft einer dem
anderen,
nur Catulon und Celtes sind moderat.


I.94
Beim Hafen des Selin wird der Tyrann gemordet,
die Freiheit nicht überall zurückgewonnen wird:
der neue Mars entsteht aus Rache und Gewissensbissen,
die Dame durch Gewalt und Schrecken honoriert wurde.

I.95
Vor dem Kloster wird ein Kind des Zwillings,
aus heroischem Blut von einem Mönch gefunden:
seine Macht durch Sektensprache und großes Aufsehen,
man sagt der Überlebende hat es weit gebracht.

I.96
Derjenige der die Aufgabe inneträgt zu zerstören
Tempel und Sekten, geht mit Phantasie vor:
er beschädigt mehr die Steine als die Lebenden,
mit Redekunst zwingt er sie zum Zuhören.

I.97
Was nicht durch Eisen noch durch Feuer erreicht
wurde,
die Verführerrede im Rat wahr macht:
im Schlaf, Traum, der König sieht,
keine Feinde im Feuer und auch nicht im Militär.

I.98
Der Chef welcher viele Leute angeführt hat,
weit entfernt von seinem Himmel, in
fremden Sitten und Sprachen
5000 Einwohner in Crete und Thessalie,
der Chef an der Flucht gehindert in einer
Scheune im Meer.

I.99
Der große Monarch wird eine Vereinigung
abschliessen mit zwei Königen vereint in
Freundschaft:
Oh welch Aufatmen macht die große
Gefolgschaft,
für die Kinder von Narbon und Umgebung,
welch Mitleid.

I.100
Lange Zeit am Himmel sieht man
einen grauen Vogel,
in der Nähe von Dole und der
toskanischen Erde:
haltend im Schnabel einen blühenden
Zweig,
sterbend bald Großes und beendet der Krieg.


5.7.11 15:33


II. Centurie, Vers 1 bis 10

II.1
Gegen Aquitaine durch britische Inseln
ein Unternehmen durch die Großen selbst:
Regen, Eis machen das Territorium
teuflisch,
Hafen Selyn ebenfalls macht Invasionen.

II.2
Die veranschlagten Blauen werden den
zugeteilten Weisen genau so viel Schlechtes
antun wie Frankreich ihnen Gutes gemacht hat:
Tod der Lilienblume, Großer aufgehängt an
einem Ast, als der König nachfragt, wieviele
der Seinen gefangen sind.

II.3
Durch die Sonnenglut über dem Meer
in Negrepont die Fische halb gekocht werden,
die Einwohner kommen um sie zu öffnen,
als Rhod und Gennes ihr Biskuit daraus
erstellen.

II.4
Von Monaco bis nahe Sizilien ist die
komplette Küste demoliert,
es gibt keine Vororte, Cities und Städte,
die durch die Barbaren nicht ausgeplündert
und ausgeraubt wären.

II.5
In einem Fisch sind Waffen und
Briefe eingeschlossen,
Ihm entsteigt derjenige, der den
Krieg beginnen wird,
in der Aura des Meeres befindet sich
seine gut ausgestattete Flotte,
um dann nahe von Latine Erde
aufzusteigen.

II.6
In der Nähe der Häfen und in zwei Städten,
gibt es zwei Plagen, wie man sie vorher nie
gesehen hat,
Hunger, innen Pest, draußen mit Eisen
vertrieben,
schreien um Hilfe zum großen unsterblichen
Gott.

II.7
Zwischen den vielen, die auf die Inseln
deportiert wurden,
befindet sich einer, der im Rachen mit
zwei Zähnen geboren wurde:
Sterbend vor Hunger die Rinde von den Bäumen
reissend,
für sie neuer König neue Edikte schmiedet.

II.8
Heilige Tempel nach erster römischer Art
geweiht, zerschlagend die Grundfesten dieser
Tempel,
zurückkehrend zu ihren ersten und menschlichen
Gesetzen,
der heilige Kult wird beinahe ganz beiseite gelegt.

II.9
Neun Jahre die Regentschaft des
Mageren in Frieden andauert,
dann er gibt sich dem Blutrausch hin,
für ihn große Personen ohne Glaube
und Gesetz sterben,
getötet durch einen viel Anständigeren.

II.10
Bevor lange Zeit das Ganze sehr
geordnet war,
wir erwarten ein Jahrhundert, welches
sehr finster ist:
der Stand der Masken und der Allein-
stehenden sehr verändert,
nur wenige versuchen sich an ihre
Stelle zu wünschen.



16.7.11 01:03


II. Centurie, Vers 11 bis 20

II.11
Der spätere Sohn wird den ersten
übertreffen,
hochsteigend bis zum Machthaber
der Armee:
seinen bitteren Ruhm ein jedermann
wird fürchten,
aber seine Kinder von der Regentschaft
ferngehalten werden.

II.12
Mit geschlossenen Augen, öffnet antike
Fantasien,
der Rock des Priesters hat keine
Bedeutung mehr:
der große Monarch bestraft ihre Raserei.
Entreißend den Tempeln den Tresor durch
die Front.

II.13
Der Körper ohne Seele nicht länger
wird geopfert,
der Zeitpunkt des Todes wird zur
Geburt umgewandelt:
Geist Göttlicher macht die Seele
froh,
als man das Wort in seiner
Ewigkeit erkennt.

II.14
In Tours, Gien spähen durchdringende
Augen,
entdecken mit Abstand die große
Majestät:
sie und ihr Gefolge am Hafen werden
eintreten,
Kampf, Streit, souveräne Macht.

II.15
Kurze Zeit bevor der Monarch
gemordet wird:
Castor, Pollux im Schiff, Sterne
mit Komet:
öffentliches Vermögen zu Erde
und Meer ausgeleert,
Pise, Ast, Ferrare, Turin,
verbotenes Land.

II.16
Naples, Palerme, Sicile, Syracuses,
neue Tyrannen, Feuerblitze am Himmel:
Armeen aus London, Gent, Brüssel, und
Susa, große Schlacht, machen triumphale
Feste.

II.17
Das Feld des Tempels der Jungfrauen
von Vestalin,
ist nicht weit von Ethene und den
pyrenäischen Bergen:
der große Kanal ist versteckt im
männlichen,
im Norden laufen die Flüsse über und
die Weinberge werden verwüstet.

II.18
Der neue, plötzliche und ungestüme
Regen,
hält unmittelbar zwei Übende auf:
Steine, Himmel, Feuer machen ein
Meer aus Steinen,
der Tod der Sieben kommt über
Land und Meer plötzlich.

II.19
Neuankömmlinge finden die Bastion ohne
Verteidigung vor,
besetzen den bis dahin unbewohnbaren Ort:
Wiesen, Häuser, Felder, Städte nehmend
nach Belieben
Hunger, Seuche, Krieg, überleben für wenig
Land.

II.20
Brüder und Schwestern an diversen Orten
gefangen,
finden sich vorbeiziehend nahe am Monarchen:
er sieht sich mit den Seinen den Gefangenenzug
aufmerksam an,
und bemerkt zu seinem Unmut Markierungen an
ihrem Kinn, Stirn, Nase.


 

 

 

9.8.11 20:33





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